Über mich ...
Ich hatte als Teenager 2 grosse Leidenschaften, die beide extrem wichtig für mich waren und mir daher die Berufswahl extrem erschwerten. Zum einen liebte ich es, in der Küche kreativ zu sein, zu kochen und zu backen und neue Rezepte zu probieren. Zum anderen liebte ich es zu fotografieren und zu Hause mit meinem eigenen Vergrösserungsapparat Schwarz/Weiss Bilder zu machen. Ich entschied mich dann für eine Berufslehre als Koch. Der rauhe Wind in einer Grossküche hat sehr wenig mit Kreativität zu tun. Wir hatten 1000 Mittagessen pro Tag, da wir die Kantine eines grossen Konzerns waren. Nach einem Jahr brach ich die Ausbildung ab und begann übergangslos eine neue als Fotofach Angestellte. Meine neue Ausbildung beinhaltete im Grunde 3 Berufe: Fotograf, Laborant und Verkäufer. Ich liebte es! Ich hatte den Kundenkontakt, konnte beraten und helfen und genoss es sehr mit den Kunden Witze zu reissen. Da ich nicht nur im Laden war, sondern die Bilder auch entwickelte, konnte ich mit fundiertem Wissen auch beraten. Vor allem zur Weihnachtszeit gab es vermehrt Portraits im Studio, aber auch unter dem Jahr war viel zu tun mit Passfotos, Bewerbungsbilder, oder mal ein schönes Bild für die Liebste. In meiner Familie heirateten einige, so dass ich auch Hochzeiten fotografieren konnte.

Kurz nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung schlug die Familienplanung ein. Ich hätte nicht gedacht, dass ich sofort schwanger würde, aber so war es. Da wir es uns leisten konnten, war ich 100% Mama und bekam dann 1,5 Jahre später mein zweites Kind. Als die Kinder 3 und 1,5 jährig waren, machte ich eine Ausbildung zur Spielgruppenleiterin. Die Idee war, dass ich so arbeiten und gleichzeitig meine Kinder selber betreuen kann, solange sie noch nicht in den Kindergarten gehen. Ich habe nie als Spielgruppenleiterin gearbeitet, trotz erfolgreich abgeschlossener Ausbildung. Aber ehrlich gesagt hat mir das Wissen, wie man mit 3 jährigen Kindern umgeht, oft geholfen im Umgang und Coaching von Erwachsenen.
Privat gab es dann einige Umstrukturierungen. Meine Beziehung ging in die Brüche und eine neue begann. Mein neuer Partner war Filmschaffender. Ich half ihm mit Bildbearbeitung, filmen und schneiden und wir wurden ein super Team. Wir bekamen noch ein Kind und wanderten dann in die Philippinen aus, wo wir uns mit Videoproduktion und Schauspielerei selbständig machen wollten. Wir zogen einige Projekte auf und als es ins Rollen kam, entschieden wir uns für ein weiteres und letztes Kind. Als ich dann schwanger war, ging Business mässig alles Bach ab, warum ich dann mit den Kindern zurück in die Schweiz kam. Er blieb dort und wollte beruflich das Fundament aufbauen. Ein halbes Jahr später kam dann aus, dass mein drittes Kind frühkindlichen Autismus hat, worauf dann die Scheidung kam, da er damit nicht umgehen konnte. Ich war so ziemlich am Boden zerstört und hatte kaum noch Kraft, alleine mit 4 Kindern, eines neu geboren, das andere ein 3 jähriger, frühkinldicher Autist und die "Grossen" waren auch erst 6 und 8.
Es kamen danach noch einige Schicksalsschläge, die beruflich nichts zur Sache haben, ausser dass ich darum nicht berufstätig war und meine Persönlichkeit und meine Coaching Eigenschaften gestärkt wurden.